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04.03.2016

Günstig Neufinanzieren dank fehlerhaftem Widerruf bei Kreditverträgen

Wer zwischen dem 1. November 2002 und 2010 ein Immobiliendarlehen aufgenommen hat, sollte sich seinen Vertrag noch einmal genau ansehen. Denn etwa 80 Prozent aller in dieser Zeit geschlossenen Kreditverträge enthalten eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung. Dies hat die juristische Prüfung der Verbraucherzentrale Hamburg ergeben. Falls auch Sie nicht korrekt belehrt wurden, können Sie Ihren Kreditvertrag jederzeit widerrufen. Eine genaue Prüfung, ob die Widerrufsbelehrung in Ihrem Vertrag fehlerhaft und damit nichtig ist, können Sie bei der Verbraucherzentrale durchführen lassen. Wer den "Widerrufs-Joker" noch nutzen will, sollte dies bis 21. Juni 2016 erledigen. Denn der Bundestag hat beschlossen, das ewige Widerrufsrecht für Verträge aus den Jahren 2002 und 2010 auslaufen zu lassen.

Selbst wenn Sie vorzeitig aus dem Vertrag ausgestiegen sind und die Finanzierung bereits beendet ist, können Sie eine bereits gezahlte Vorfälligkeitsentschädigung bei erfolgreichem Widerruf zurückfordern.

Dieser Fehler kann für Sie bares Geld bedeuten, denn die Zinsen sind nach wie vor niedrig. Wenn Sie ihr Darlehen vorzeitig beenden, senken Sie damit die Zinslast, eine Vorfälligkeitsentschädigung ist ebenfalls nicht fällig.


Weitere Informationen finden Sie hier:

www.finanztip.de/baufinanzierung/fehlerhafte-widerrufsbelehrung-darlehen

haus-finanzieren.org/widerruf-darlehensvertrag-immobiliendarlehen